Disposition von Patienten- Sekundärtransporten unter intensivmedizinischen Bedingungen durch die ZKS an der IRLS Westmecklenburg

Verfahrensweise

ZKS disponiert Sekundärtransporte/Verlegungstransporte auf ärztliche Anordnung zur ärztlich begleiteten Verlegung medizinisch versorgter (Notfall-/Intensiv-)

Patienten aus einem Krankenhaus, in ein für die weitere medizinische Versorgung geeignetes Krankenhaus.

Verlegungstransporte werden nach medizinischer Indikation, medizinischer Dringlichkeit, medizinischer Ausstattung des Transportmittels, Einsatzdauer

und Tageszeit differenziert und durch den Disponenten der  ZKS organisiert.

Die Disponenten der ZKS der IRLS Westmecklenburg werden durch speziell beauftragte  Intensivmediziner und Notärzte ( BARNI = Gruppe beratender Ärzte)

in ihrer Dispositionsarbeit medizinisch fachlich unterstützt.

 

Voraussetzungen und Ablauf

Krankenhausarzt stellt die Verlegungs-/Sekundärtransportindikation.

Krankenhausarzt füllt das Anforderungsformular  online für den Verlegungstransport aus und sendet dies an die ZKS der IRLS Westmecklenburg.

Krankenhausarzt steht zeitnah  für evtl. Rückfragen des Disponenten zur Verfügung.

Disponent bearbeitet die Verlegungsanforderung des Krankenhausarztes je nach Dringlichkeit und unverzüglich an Hand eines extra generierten

Entscheidungsorganigramms für die Disposition von Verlegungen/Sekundärtransporten unter intensivmedizinischen Bedingungen.

Disponent lässt sich die Verfügbarkeit des Sekundärtransportmittels bestätigen.

Disponent übermittelt dem anfordernden Krankenhausarzt seine Entscheidung für das ausgewählte Sekundärtransportmittel per Telefon

und organisiert die Kostenzusage der Krankenkasse für die Verlegung.

Der verlegende Arzt des Transportmittels  nimmt selbst Kontakt mit dem anfordernden Krankenhausarzt auf und teilt diesem u.a. die Eintreffzeit am verlegenden Krankenhaus mit.

Hat der anfordernde Krankenhausarzt Zweifel an der Entscheidung des Disponenten oder ist mit dieser Entscheidung grundsätzlich nicht einverstanden,

wird der direkte telefonische Kontakt zwischen anforderndem Krankenhausarzt und einem beratendem Arzt (BANI)  der ZKS Westmecklenburg zur weiteren Klärung des Sachverhaltes  hergestellt.

Ist der anfordernde Arzt mit der Entscheidung des beratenden Arztes nicht einverstanden, wird er darauf hingewiesen, dass er die Kosten selber gegenüber

den Krankenkassen geltend machen und ggf. auch selber tragen muss.

In diesem Fall sind Disponent, beratenden Arzt und der gewünschte Leistungserbringer von der Haftung für die Übernahme der Transportkosten befreit.

Ihr Team der beratenden Ärzte